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PROGRAMMINHALTE:
- Grundlagen systemischer Arbeit
- systemische Moderation
- emotionales Arbeiten
- Paarseminar
- systemisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
- hypnosystemisches Arbeiten und Traumatherapie
- Familienrekonstruktion und Biografiearbeit
- Hypothesenbildung
- Psychosomatik und systemische Therapie
- systemischer Umgang im Team
- Psychopathologie
- Berufsrecht
- Abschied-Trennung-Verlust
- Supervisionsseminare
- Intervision
- Selbsterfahrung in Einzelsitzungen
- Praktische eigenverantwortliche Arbeit mit Einzelnen, Paare und Familien
- Abschluss-Kolloquium
STUNDENUMFANG: Curriculum umfasst 1064 Unterrichtsstunden (incl. Praxis) berufsbegleitend
320 UE Theorie und Methodik 160 UE Selbsterfahrung während der Ausbildung 180 UE Supervision 160 UE Intervision (Kleingruppenarbeit) 200 UE Therapeutische Praxis bis 2 Jahre n. d. Ausbildung 20 UE Selbstrefelxion in Einzelsitzungen 24 UE Abschluss-Kolloquium
ZERTIFIZIERUNG:
- Kontinuierliche Teilnahme an allen Seminaren (im Studienbuch aufgeführt)
- Nachweis von fünf Fallanalysen (schriftlich ausgearbeitet)
- Acht Live-Supervisionen während der Ausbildungszeit
- Ein Referat schriftlich ausgearbeitet und vorgestellt
- Ein Buchexcerpt (Erarbeitung von Fachliteratur)
- Nachweis von mindestens 20 Unterrichtseinheiten eigener Familien- oder Systemtherapie
- Positive Stellungnahme der TrainerInnen im Abschlusskolloquium
ANERKENNUNG:
Das Curriculum ist anerkannt (DFS/DGSF, Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie). Nach Erfüllung von allen Vorraussetzungen wird vom DGSF die Anerkennung Familientherapeut/in DGSF verliehen.
METHODEN:
- Veranschaulichung praxisrelevanter Theorien
- Live-Arbeit, insgesamt sehen die TeilnehmerInnen bis ca. 80 Live-Sitzungen während der
Ausbildung. (8 Live -Sitzungen pro TeilnehmerIn bis zum Abschluss)
- Vorstellung von Patienten im Bezirkskrankenhaus
- Psychodramaähnliche Rollenspiele
- Supervidierte Kleingruppenarbeit
- Videoaufzeichnungen
- Simulation der TeilnehmerInnen vor der Gruppe
GRUNDLAGEN: In dieser Ausbildung zum(r) Paar-, Familien- und Systemtherapeuten/In sind verschiedene Schulen integriert:
- Palo-Alto-Schule ( P. Watzlawik)
- prozess- und erfahrungsorientierte Ansatz ( F. Perls und V. Satir)
- strukturelle Ansatz (S. Minuchin und der Mailänder Schule)
- strategische und systemische Ansatz (M.H. Erickson J. Haley und T. Manocchio)
- Meta-Modell (J. Grinder, R. Bandler und L. Cameron-Bandler)
- zirkuläre Ansatz (H. Stierlin, G. Schmidt)
- provokative Ansatz (F. Farrelly)
- allgemeine Autopoiesestheorie, Konstruktivismus
- System- und Chaostheorie (v. Foerster, Watzlawik, Gollishian, Anderson u.a.)
- Umgang mit Komplexität und nichtlineare Vorgehensweisen
- lösungsorientierte Ansatz (S. de. Shazer, I.K. Berg)
TAGUNGSORTE:
Gruppe Regensburg: Regensburg und einige Seminare in Selb/b. Hof
Gruppe Dresden: Dresden und einige Seminare Selb/Hof statt
Aus- und Weiterbildung in SYSTEM-, PAAR- UND FAMILIENTHERAPIE
Die System-, Paar- und Familientherapie gewinnt im Bereich psychosozialer Arbeit kontinuierlich an Bedeutung. Die Arbeit in Institutionen und sozialen Einrichtungen verlangt professionelle Helfer, die zukunftsorientiert mit immer komplexer werdenden Systemen umgehen können.
ZIELGRUPPE:
MitarbeiterInnen aus psychosozialen, theologischen, pädagogischen, medizinischen Berufen, die systemische Arbeit in Beratung und Therapie in ihre Arbeit integrieren wollen, sowie Personen mit Hochschul, bzw. Fachhochschulabschluss mit Praxiserfahrung, Ausnahmeregelungen in Sonderfällen.
Keiner kann einen anderen davon überzeugen, dass er sich ändern soll. Jeder bewacht ein Tor zur Veränderung, das nur von innen geöffnet werden kann.
Marilyn Ferguson
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